Um was geht es hier eigentlich?

Eve Ensler schrieb 1996 den ersten Entwurf der «Vagina Monologe», basierend auf 200 Interviews, die sie mit Frauen* geführt hat über Themen wie Menstruation, Sexualität, sexualisierte Gewalt sowie Beziehungen und Geburt. Die Monologe wurden bereits in über 48 Sprachen übersetzt und in mehr als 140 Ländern aufgeführt. Die Produktion 2019 wird die erste in Zürich sein. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Monologe bereits sehr erfolgreich in Basel gezeigt, wo sie auch 2019 wieder aufgeführt werden.

Die Einnahmen der Aufführungen von «Die Vagina Monologe» in Zürich 2019 werden der Frauenberatung Sexuelle Gewalt gespendet, welche ihren Sitz in mitten des Kreis 4 in Zürich hat. Diese Fachstelle existiert seit 1981 und wurde von Frauen* der Frauenbewegung gegründet. Sie bietet Frauen*, welche von sexueller sowie häuslicher Gewalt betroffen sind, Unterstützung und Beratung. Daneben setzt sich die Beratungsstelle dafür ein, dass in der Öffentlichkeit die Problematik der sexuellen und häuslichen Gewalt diskutiert und daraufhin sensibilisiert wird, dass auch in der Schweiz täglich viele Frauen* von dieser Form von Gewalt betroffen sind. In diesem Rahmen arbeitet die Frauenberatung dafür, dass die Tabuisierung der sexuellen Gewalt bekämpft wird und dass Wissen und Erkenntnisse über das Phänomen der sexuellen Gewalt in die Öffentlichkeit getragen werden. Es ist ein Ziel der Frauenberatung, in der Gesellschaft die Diskussion um konkrete Massnahmen gegen sexuelle Gewalt voranzutreiben. Daher umfasst die Arbeit der Frauenberatungsstelle nicht nur direkte Hilfe für die Betroffenen, sondern auch grosse Öffentlichkeitsarbeit, welche die politische und mediale Arbeit sowie aber auch die wichtige Vernetzung mit anderen Projekten umfasst. Da die Fachstelle unabhängig ist und nicht staatlich betrieben wird, muss sie den Grossteil ihrer Kosten über Spenden finanzieren.